29.02.2012 - Tag der Seltenen Erkrankungen
Im Schaltjahr 2012 wird der Rare Disease Day, der internationele Tag der Seltenen Erkrankungen, weltweit am seltenen 29. Februar begangen. Mehr Info. Wer Interesse hat, zur Informationsveranstaltung in Würzburg zu fahren, meldet sich bitte bei Helga Schäfer-Otto, Tel. 06162-6514.
JUMBO ist da
Seit Januar 2012 hat die RBFB zwei behindertengerechte Kleinbusse für den ehrenamtlichen Fahrdienst.
Ehrung der RBFB
Beim Neujahrsempfang der Stadt Reinheim wurde der RBFB für den seit einem Jahr bestehenden Fahrdienst für Behinderte und Senioren ausgezeichnet. Stellvertretend für alle ehramtlich tätigen Mitarbeiter und Fahrer nahmen Harald Zulauf (Fahrdienstleiter) und Jörg Rupp (1.Vorsitzender) die Ehrung entgegen.
Europäischen Jahr für aktives Altern
Das Jahr 2012 ist zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen worden.
Mehr dazu siehe hier.
Die Maler vom Otzberg spenden 1.000.-€
Der Malerbetrieb Frohmuth in Otzberg übergab seine jährliche Weihnachtsspende in diesem Jahr an den RBFB. Das Geld soll für die Anschaffung eines zweiten, für die Mitnahme eines Rollstuhlfahrers geeigneten Fahrzeuges für den Fahrdienst verwendet werden - DANKE
RBFB erhält Spende von Fa. Merck
Für ein zweites, rolligerechtes Fahrzeug für den ehrenamtlichen Behinderten- und Seniorenfahrdienst erhielten wir aus der "Rest-Cent-Aktion" der Merck KGaA in Darmstadt eine Spende von 5.000.-€.

Bei der "Rest-Cent-Aktion" spenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Merck freiwillig die "Centbeträge" ihres Gehalts. Das Unternehmen selbst verdoppelt diesen Betrag und verteilt ihn einmal im Jahr an soziale Initiativen, Vereine und Einrichtungen in Südhessen.
Wir wollen unseren Fahrdienst durch ein zweites, gebrauchtes Fahrzeug ergänzen. Dadurch können wir es unseren oft älteren Fahrern endlich ersparen, ständig den Rücksitz aus- und wieder einzubauen. Außerdem sind wir dann viel flexibler und können besser auf Terminüberschneidungen reagieren.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsleitung der Fa.Merck für ihre Unterstützung.
Neue tickende Ampel
Wieder ein Schritt Richtung "Barrierefreiheit" in Reinheim. Die Ampel an der Darmstädter Straße 33 zwischen Engel-Apotheke/Drogerie und Teeladen/Pflegedienst Kärchner wurde blindengerecht ausgerüstet. Durch akustische Signale wird Blinden und Sehbehinderten nun signalisiert, wann sie gefahrlos die Straße überqueren können.
Wir bedanken uns beim städtischen Ordnungsamt und Bürgermeister Hartmann für die intensive Unterstützung in dieser Sache, sowie beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Darmstadt, das die Maßnahme durchführen ließ.
Inklusion (Einbeziehung, Dazugehörigkeit) in Wort und Tat
WORTE:
Zitat des Bundesministerium für Arbeit und Soziales: „Mit dem Nationalen Aktionsplan stößt die Bundesregierung einen Prozess an, der in den kommenden zehn Jahren das Leben der rund 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland maßgeblich beeinflussen wird. Leitgedanke und zentrales Handlungsprinzip ist die Idee der Inklusion.“
„Inklusion als zentraler Gedanke der UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft angeht“, sagte Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen.
TATEN:
Der Deutsche Bundestag sagt die Veranstaltung „Menschen mit Behinderungen im Deutschen Bundestag" am 2. und 3.12.2011 ab, weil sich zu viele behinderte Menschen angemeldet haben – genauer gesagt zu viele Rollstuhlfahrer. Es wurden Behinderte eingeladen und dann wundert man sich, dass sie kommen wollen. Begründet wurde die Absage mit veranstaltungstechnischen Sicherheits- und Brandschutzbedenken.
Sind unsere Volksvertreter wirklich nicht in der Lage, eine solche Veranstaltung zu planen, oder wird nur ein Grund vorgeschoben, um dem Dialog mit behinderten Menschen auszuweichen? Es gibt Veranstaltungen, bei denen sich weit mehr Rollstuhlfahrer, ohne größere Probleme, an einem Ort treffen, wie z.B. die Paralympischen Spiele, der Heidelberger Rollstuhlmarathon 2011 (429 Athleten aus 17 Nationen). Auch Messen für behinderte Menschen, wie z.B. die „REHACARE Düsseldorf 2011“ (47.000 Besucher in 4 Tagen) zählen dazu. Hier ist das Sicherheitsrisiko besonders groß, da auch noch viele sehbehinderte oder blinde Menschen die Wege der Rollifahrer kreuzen.
Die Veranstaltung soll jetzt im Oktober 2012 stattfinden, wobei diesmal dafür gesorgt werden soll, dass die Zusammensetzung der einzuladenden Personen den Gegebenheiten der Räumlichkeiten im Bundestag entspricht. Man überlegt jetzt nicht, wie (oder besser wo) man die Veranstaltung mit Rollstuhlfahrern durchführen kann, sondern passt lieber die Gäste dem Ort an. Es werden also Rollstuhlfahrer ausgeladen.
Wie schon zitiert, wird der Aktionsplan der Bundesregierung das Leben der Menschen mit Behinderung maßgeblich beeinflussen – scheinbar leider nicht zum Positiven.
Wahrscheinlich wird bald auch der Deutsche Bundestag zum Sicherheitsrisiko – zu viele Politiker.
Den Originalbrief des Bundestages könnt Ihr hier lesen!
Der NDR hat in seiner Sendung "extra 3" über den Skandal berichtet.
In einem Schreiben an den Präsident des Deutschen Bundestages Herrn Norbert Lammert haben wir unser Bedauern über diese Vorgehensweise ausgedrückt (siehe hier).
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Hauptgewinn Rundflug über den Odenwald eingelöst.
Der auf dem Reinheimer Bürgerfest verloste Gutschein für einen Rundflug über den Odenwald ist Anfang August eingelöst worden. Vom Flugplatz Worms aus ging es eineinhalb Stunden über den vorderen Odenwald inklusive der zahlreichen Burgen und Schlösser sowie aller Reinheimer Ortsteile. Die RBFB dankt dem großzügigen Spender, Herrn Trinkaus, für seine Unterstützung.
Ueberau - „Unser Dorf hat Zukunft“
Beim Regionalentscheid Süd belegt Ueberau in der Kategorie A (mit Dorferneuerungsprogramm) den ersten Platz - Herzlichen Glückwunsch.
Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen waren ein wichtiger Bewertungsaspekt. Auch wir präsentierten uns und unseren Fahrdienst auf einer Stellwand vor dem Sportheim der SG 1919. Ausserdem war unser rolligerechter Bus vor Ort. Die Bewertungskommission hat sich sehr interessiert mit unserem ehrenamtlich tätigen "Personal" unterhalten.
Von 190 auf 300 in 15 Monaten
In den vergangenen Monaten konnten wir einen starken Mitgliederzuwachs verzeichnen. Mitte 2010 hatte der Verein noch weniger als 200 Mitglieder. Matthias Manske (49) ist unser 300. Mitglied.

Familie Manske und Jörg Rupp
Matthias Manske, Vater von drei Söhnen im Alter von 11, 15 und 17 Jahren, ist schon seit vielen Jahren unserem Verein verbunden. Er ist seit seiner Geburt stark sehbehindert und arbeitet, trotz seiner Behinderung, im öffentlichen Dienst als Leiter des Fachdienstes Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche. Seine Frau, die seit ihrer Jugend ebenfalls sehbehindert ist, versorgt derzeit den heimischen Haushalt.
Ihr jüngster Sohn Niklas hat aufgrund von Problemen rund um seine Geburt eine Halbseitenlähmung des Gehirns, eine sogenannte Cerebral-Parese erlitten. Niklas wird seit zehn Jahren zwei Mal die Woche vom Fahrdienst der RBFB zu therapeutischen Behandlungen nach Groß-Umstadt und Pfungstadt gefahren. "Der Fahrdienst der RBFB ist für uns eine große Hilfe, die es uns sehr erleichtert, unserem Sohn die notwendige Förderung zukommen zu lassen.", beschreibt Manske die Bedeutung der RBFB für seine Familie.
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Weitere Fahrer und Helfer für Fahrdienst gesucht
Der Behinderten- und Seniorenfahrdienst wird gut angenommen, so dass insbesondere für die Urlaubszeit weitere Fahrerinnen und Fahrer gesucht werden. Helfer können sich aber auch in der Fahrdienstleitung einbringen, die den Fahrdienst organisiert. Voraussetzung: Mindestens einen Tag in der Woche Zeit zwischen 9 und 12 Uhr, möglichst Erfahrungen in Büroarbeit. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 06162-9441037.
Dank an Stadt Reinheim für unbürokratische Hilfe
Einen herzlichen Dank richtet wir an Herrn Bürgermeister Karl Hartmann, das Ordnungsamt und den Bauhof der Stadt Reinheim für ihre prompte und unbürokratische Hilfe zugunsten der Menschen mit Behinderung in unserer Stadt. Ein auf den Rollstuhl angewiesenes Mitglied der RBFB hatte darauf aufmerksam gemacht, dass die Schranke in den Wiesen zwischen Reinheim und Ueberau an der Entkalkungsanlage für Rollifahrer nicht zu überwinden war. Deshalb hatte sich die RBFB an die Stadt gewandt und um Abhilfe gebeten. Diese ist nun binnen kurzer Zeit erfolgt, indem für Rollifahrer eine befestigte Umfahrung der Schranke geschaffen wurde. Unser Mitglied ist damit äußerst zufrieden und freut sich, nun ungehindert von Ueberau nach Reinheim und zurück fahren zu können.
Die Bürgergemeinschaft durch "Googeln" unterstützen!
Jetzt gibt es unter www.benefind.de eine neue Suchmaschine, mit der man die Bürgergemeinschaft unterstützen kann. Jedesmal, wenn man mit dieser Suchmaschine sucht, dann "spendet" man ihr ungefähr einen Cent, ohne selbst jemals etwas zu bezahlen - nur durch die Suche per www.benefind.de. Die Werbeeinnahmen dieser Suchmaschine gehen nämlich an bestimmte registrierte soziale Organisationen, darunter seit wenigen Wochen die RBFB.
Der Cent wird am Ende des Jahres als Spende der Betreiber der Suchmaschine an die RBFB gezahlt, weil ihr ein Teil der bereits erwähnten Werbeeinnahmen zugeführt wird. Man kannt gezielt der RBFB "spenden", wenn man sie als seine Hilfsorganisation auswählt.
Wie geht das? Ganz einfach: Gehe auf www.benefind.de. Dort siehst Du dann das grüne Etwas in der Mitte mit dem weißen Balken, der zur Eingabe des gesuchten Begriffes dient. Darunter steht etwas schlecht zu sehen: "Mit jeder einzelnen Web-Suche unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl." Bitte da drauf klicken und dann unter "R" die Bürgergemeinschaft für Behinderte auswählen. Danach kannst Du schon loslegen mit dem "Googlen per Benefind" und dabei "Spenden" an die RBFB.
Bitte steige auf www.benefind.de um, unterstütze die Bürgergemeinschaft und sage es weiter, wie man per Suchmaschine die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte unterstützen kann.
JHV: RBFB ernennt Ehrenvorsitzende;
Zufriedener Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2010
Die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte hat auf ihrer Jahreshauptversammlung die ehemaligen Vorsitzenden Doris Schieck, Hertha Kärchner und Christel Sauer einstimmig zu Ehrenvorsitzenden ernannt, um ihnen für die vielen Jahre des intensiven ehrenamtlichen Engagements zugunsten der Menschen mit Handicap in Reinheim zu danken. Vorsitzender Jörg Rupp stellte fest, dass es an der Zeit sei, die Leistung der von der Ehrung überraschten drei ehemaligen Vorsitzenden entsprechend zu würdigen. Jede Einzelne habe zu ihrer Zeit den Verein in entscheidendem Maße vorangebracht und der gemeinsamen Sache vorbildlich gedient.
In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erläuterte Vorsitzender Jörg Rupp die Ziele des Vorstandes für die Bürgergemeinschaft, die beispielsweise einen Zuwachs an Mitgliedern, den Erhalt des Fahrdienstes, die Modernisierung der Vereinsverwaltung, eine Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und die Öffnung des Vereins nach außen beinhaltet. Vieles sei bereits erreicht worden, beispielsweise sei die RBFB in Internet und Facebook präsent. Besonders stolz sei man, berichtete Rechner Peter Ruhland, dass es gelungen sei, bis Ende 2010 auf 43 Neueintritte zu kommen, sodass man die Mitgliederzahl von 196 deutlich auf 223 steigern konnte. Dieser Trend habe sich auch im neuen Jahr fortgesetzt. Rupp ergänzte, dass man in gutem Kontakt mit anderen sozialen Vereinen und Selbsthilfegruppen stehe, besonders froh auch über die Gründung der Selbsthilfegruppe "Seltene Krankheiten" sei.
Eine große Herausforderung sei die Umstellung des Fahrdienstes auf ehrenamtliche Fahrer gewesen, die mittlerweile gut laufe. Beide verwiesen auf außerordentlich hohe Kosten für den rolligerechten VW-Bus, sodass die RBFB heute finanziell schlechter, aber immer noch sehr gut dastehe.
Die Jahreshauptversammlung beschloss auch eine Satzungsänderung, in der Ladungsfristen verkürzt und die Zahl der Vorstandsmitglieder flexibilisiert wurde. Deshalb wurden mit Brigitte Zulauf, Ellen Biegi und Friedrich Ahl drei zusätzliche Vorstandsmitglieder gewählt. Des weiteren wurden mehrere Mitglieder für 25-jährige Treue zum Verein geehrt. Vorsitzender Jörg Rupp bedankte sich bei allen, die die Bürgergemeinschaft im vergangenen Jahr unterstützt haben und gab einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft, in der die RBFB mit neuer Kraft ihre Aufgaben zugunsten von Senioren und Menschen mit Handicap erfüllen kann.
Fotos von der JHV finden Sie auf der Seite Foto-Galerie im Unter-Menue links.